Die Chronologie der Sondermüllanlage Schwabach/Rednitzhembach
2005: Schwabach schließt
Der Entsorgungsbetrieb Schwabach schließt zum 31.03.2005 seine Pforten. Der Betrieb geht in eine vier Mitarbeiter starke Sammelstelle ohne Behandlungsanlage über. Die Entsorungsanlagen werden seit Dezember 2004 nacheinander außer Betrieb genommen, gereinigt und in einen sicheren Zustand überführt.
2004: Deponien abgedeckt
Ende 2004 ist die Deponie Schwabach endabgedeckt. Die neue Oberflächenabdichtung besteht aus einer Kombination natürlicher und künstlicher Schutzschichten, wie sie die TA-Abfall fordert. Die Baumaßnahme kostet rund 3,5 Millionen Euro.
2004: Das Aus für Schwabach
Anfang August 2004 stimmen Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung für die vom Gutachter empfohlene Schließung des Entsorgungsbetriebs Schwabach. Rund 100 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
1995: Die neue Abgasreinigung
Am 10.05.1995 nimmt der damalige bayerische Umweltminister Thomas Goppel die neue, 55 Millionen teure Abgasreinigungsanlage feierlich in Betrieb. Ein Jahr später, am 26.05.1996, nimmt der von der Technischen Universität München entwickelte Venturi-Wäscher seine Arbeit auf. Ende 1995 ist mit dem Kamin auch das letzte Bauteil der 1. Verbrennungsanlage abgebaut.
1992: Die Chemikalien-Sortierstation
Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit geht die Chemikalien-Sortierstation im September 1992 in Betrieb. Abfälle aus Haushalten und Gewerbebetrieben werden hier kontrolliert und sortiert.
1989: Die Deponie schließt
Nach einundzwanzig Jahren Betrieb ist die Deponie Schwabach 1989 verfüllt und wird geschlossen. Insgesamt rund 1,7 Millionen Tonnen Sondermüll wurden abgelagert.
1988: Die Verbrennung 2
Die 1. Verbrennungsanlage wird am 22.04.1988 durch eine größere Anlage, die nach dem neuesten Stand der Technik geplant und errichtet wurde, abgelöst.
1986: Die Eindampfanlage
Am 14.05.1986 nimmt die Eindampfanlage für Problem- und Deponiesickerwasser ihre Arbeit auf.
1985: Abgaswäsche
Die Verbrennungsanlage wird mit einer Abgaswäsche ausgestattet. Die Emissionswerte werden automatisch und kontinuierlich per Computer überwacht.
1980: Millionen-Bilanz
Am 19.12.1980 wird die Millionste Tonne Sonderabfall angeliefert.
1974: Neue CP-Anlage
Am 31.05.1974 nimmt die Neutralisations- und Entgiftungsanlage ihre Arbeit auf.
1972: Die Verbrennung
Am 06.03.1972 geht die 1. Verbrennungsanlage offiziell in Betrieb. Sie entsorgt bis zu ihrer Stilllegung am 10.03.1988 insgesamt rund 227.000 Tonnen Sonderabfälle.
1970: Abwasser-Reinigung
Die 1. ARA trennt Öl- und Wassergemische. Die chemisch-physikalische Anlage entgiftet und entwässert Galvanikschlämme.
1968: Der Betrieb beginnt:
Der ZVSMM nimmt am 08.07.1968 mit 7 Mitarbeitern un der Deponie Schwabach seine Arbeit auf. Er verfügt bereits über ein kleines Verwaltungsgebäude mit Labor und Waage.
1966 Gründung:
Die Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach und Roth gründen am 12.12.1966 zusammen mit dem Landkreis Fürth und den Gemeinden Stein, Heuchling und Neunkirchen a. S. den Zweckverband Sondermüllplätze Mittelfranken (ZVSMM).
Die Darstellung auf dieser Seite haben wir in Auszügen der Broschüre "37 Jahre im Dienste der Umwelt" entnommen. Wir bedanken uns bei der GSB für die Überlassung des Materials.